Myopiekontrolle – Kurzsichtigkeitskontrolle

 

 

Was ist Myopie – Management?

Beim Myopie-Management oder bei der Myopie-Kontrolle wird versucht, die Zunahme der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen bzw. zu stoppen.

Die Kurzsichtigkeit entsteht durch ein ungenaues Augenwachstum, welches in einem zu hohen Brechwert des Auges relativ zur Augenlänge resultiert. Die genauen Ursachen werden immer noch untersucht.

Seit Jahren diskutieren Wissenschaftler über die Frage, ob Myopie genetischer oder umgebungsbedingter Natur ist?

Inzwischen ist bekannt, dass Myopie das Ergebnis einer komplexen Interaktion zwischen BEIDEM ist:

Somit sind Umweltfaktoren als auch genetische Vorbelastung bei der Entstehung der Kurzsichtigkeit von Bedeutung.

Forscher sind sich einig, dass zu viel Naharbeit sowie zu wenig Aufenthalt im Freien neben der genetischen Vorbelastung die Kurzsichtigkeit auslöst bzw. beschleunigt. Studien gehen davon aus, dass im Jahr 2050 die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein wird. Derzeit liegt die Kurzsichtigkeitsrate bei ca.30%

Diese Zunahme wird auch von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit Sorge beobachtet. In Asien sind mittlerweile 90 % aller Kinder und Jugendlichen kurzsichtig mit allen Risiken, die damit einhergehen (vor 60 Jahren waren es nur 10-20 %). Daher sagt die WHO, dass die Eindämmung der Myopie hohe Priorität hat.

Bildquelle: Appenzeller Kontaktlinsen – Speicher

Da die Kurzsichtigkeit mit einem verstärkten Auftreten von Augenerkrankungen verbunden ist, ist die Ursachenforschung und die Suche nach Möglichkeiten der Beeinflussung ihres Fortschreitens, im Fokus weltweiter Forschungsaktivitäten.

Bildquelle: Appenzeller Kontaktlinsen – Speicher

 

 

 

Möglichkeiten der Myopiekontrolle

In der Vergangenheit gab es verschiedene Ansätze, um die Kurzsichtigkeit zu bremsen. Die Forscher machten Forschungen mit verschiedenen Brillen und Kontaktlinsen mit Über- oder Unterkorrektion, um den Einfluss auf die Kurzsichtigkeit zu testen. Viele dieser Forschungen zeigen keinen oder nur einen minimalem Effekt, die Kurzsichtigkeit zu stoppen. Auch Medikamente kamen mit Erfolg zum Einsatz, aber eben auch mit dem Nachteil der Nebenwirkungen sowie einem hohen Rebound (schnellere Zunahme der Kurzsichtigkeit nach dem Absetzen der Medikamente…). Durch viele Forschungsansätze hat man heute aber einige Methoden entwickelt, die tatsächlich dem Fortschreiten der Kurzsichtigkeit entgegenwirken können!

TAGESLICHT

Kinder, welche mehr Zeit im Freien verbringen, sind weniger gefährdet myop zu werden.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Tageslicht in der Netzhaut den Neurotransmitter Dopamin und Vitamin D freisetzt, welche das Längenwachstum des Auges verhindern bzw. bremsen.

 

 

 

 

 

Vitamin D3 dient nachweislich zur Verlangsamung der Kurzsichtigkeit und generellen Stärkung des Immunsystems

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass ein höherer Vitamin D-Spiegel im Blut das Risiko eine Myopie zu entwickeln deutlich einschränkt. Leider nehmen die meisten in unserer modernen medialen Welt viel zu wenig Vitamin D auf.

Wir setzen Maßstäbe für eine Vitamin-D3-Nahrungsergänzung, die in der Myopieprävention einzigartig ist. Die Entwickler dieser D3-Nahrungsergänzung und wir sind Unternehmen, die aus Innovatoren und Vorausdenkern bestehen, wir setzen alles daran, unsere Kinder und Jugendliche bestmöglich vor zu hoher Kurzsichtigkeit zu schützen.

Produktvorteile

  • Einfache Darreichungsform (flüssig) mit perfekter Wirkstoffkonzentration
  • Optimal für Kinder geeignet (angenehmer Birnengeschmack)
  • Schnelle Anhebung des Vitamin D3-Spiegels
  • Vitamin D3 verhindert Längenwachstum des Auges – wissenschaftlich nachgewiesen
  • Günstig (Euro 3,50 im Monat)
  • Als Emulsion über den Lymphweg voll bioverfügbar (umgeht den „first pass effect“ durch die Leber)

Daher hilft innova VISION®D3 um unterstützend einzuwirken.
Die Struktur der Emulsion ist der Muttermilch nachgeahmt und dadurch über den Lymphweg voll bioverfügbar. Zur oralen Einnahme in Tropfenform mit einer idealen Wirkstoffkonzentration und leckerem Birnengeschmack, für Kinder bestens geeignet.

 

Vitamin D3 – Eine sinnvolle Form zur Erhaltung des Sehvermögens!

Kurzsichtigkeit

Es gibt 2 Arten von Kurzsichtigkeit, einerseits kann der Augapfel zu lang sein im Verhältnis zur Brechkraft und so kommt es zu einer Brennpunktverschiebung, die vor der Netzhaut liegt, diese Art der Myopie wird Achsenmyopie genannt. Bereits ein 1 Millimeter längeres Auge verursacht eine Kurzsichtigkeit von drei Dioptrien.

Andererseits gibt es die Brechungsmyopie, bei welcher die Brechkraft der Hornhaut sowie der Augenlinse zu stark ist, trotz normaler Augapfellänge. Auch hier kommt es wieder zur Brennpunktverschiebung und wir sehen unscharf.

Bei rund 90% der Fällle ist der Grund für eine Kurzsichtigkeit die Achsenmyopie.


Myopes Auge – Quelle Zeiss

 

 

Die Messung der „Augenlänge“ ist besonders wichtig für die professionelle Kontrolle der steigenden Kurzsichtigkeit!

 

 

NEU bei uns in Vorarlberg – „Aladdin“ – Biometrie

 

Mit „ALADDIN von Topcon“ ein optischer Interferometer wird die Augapfellänge, Hornhautradien, Vorderkammertiefe, Linsendicke sowie die Pupillometrie (Pupillenspiel mit und ohne Blendung) gemessen.

ALADDIN ermöglicht mit einem Interferometer welcher mit einer speziellen Superleuchtdiode von 830 Nanometer arbeitet eine berührungslose und hochpräzise Vermessung vom gesamten Auge.

 

„Aladdin“ von Topcon kann die genaue Länge des Auges messen.

Diese Vermessung hilft uns besonders bei der Myopiekontrolle, dadurch können wir mit einem speziellen Softwarebereich
beobachten wie sich das Wachstum der Augenlänge entwickelt und so
weiterführende Maßnahmen treffen, um die Myopie zu stoppen bzw. zu bremsen.

Für eine professionelle Myopiekontrolle und die Überprüfung
des Erfolgs ist es zwingend notwendig die Augenlänge regelmäßig zu messen!

 

 

 

 

 

Die Suche nach dem heiligen Gral

Hat gezeigt; sowie durch viele Forschungen bestätigt, dass zum Hemmen der Myopie der Einsatz spezieller Kontaktlinsen effektive Wirkungen bringen.

 

 

Lösung 1: Eine spezielle Linse

Ortho-K-Linse

Orthokeratologische Kontaktlinsen, oder kurz „Ortho-K-Linsen“, werden über Nacht getragen. Sie modellieren in dieser Zeit die Hornhaut in eine für das scharfe Sehen optimierte Form. Die Veränderung bewegt sich im Bereich von einigen hundertstel Millimetern. Nach der ersten Nacht ist die Kurzsichtigkeit bereits um 60 bis 70 Prozent reduziert. Nach drei bis fünf Tagen ist sie in der Regel völlig verschwunden und es kann unter Tags ohne Brille oder Linse scharf gesehen werden. Die Linse sollte jede Nacht getragen werden, ansonsten bildet sich die Hornhaut reversibel in die ursprüngliche Form zurück und die Kurzsichtigkeit wäre dann wieder in der alten Form vorhanden.

Ortho-K-Linsen erzeugen in der peripheren Netzhaut einen Defokus. Diese in der Peripherie vorgelagerte Bildschale (Abbildungsschärfe vor der Netzhaut – siehe rechte Abbildung unten), zeigt in der fortschreitenden Kurzsichtigkeit Wirkung, und kann dadurch das Wachstum der Augenlänge bremsen bzw. stoppen (rechtes Bild unten – Defokus).

Die Unterkorrigierte Myopiekorrektion und die Korrektion mit Brille oder normalen Kontaktlinsen (die ersten beiden Abbildungen) bremsen die Kurzsichtigkeit „NICHT“ ein – im Gegenteil – diese fördern das Längenwachstum des Auges.

Daher werden Linsen mit DEFOKUS für die Myopiekontrolle empfohlen.

 

Orthokeratologie ist eine weltweit eingesetzte und erfolgreiche Möglichkeit, das Voranschreiten der Myopie zu bremsen. Weltweite Studien zeigen Resultate, dass Ortho-K-Linsen die fortschreitende Myopie bis zu 50% verlangsamen können.

Sie hat jedoch gewisse Limitationen, da sie nicht für alle Korrekturen und Hornhautkonditionen geeignet ist. Dazu beraten wir in der Linsenanpassung gerne.

Lösung 2: Ein spezielles Linsen Design

Kontaktlinsen mit Defokus

Das sind spezielle formstabile oder weiche Kontaktlinsen, die untertags getragen werden. Mit dem selben Ziel wie die Ortho-K-Linsen die Kurzsichtigkeit zu verlangsamen bzw. zu stoppen.

Das spezielle Weiche- oder Formstabile-Linsendesign erzeugt genauso wie bei Ortho-K-Linsen in der peripheren Netzhaut einen Defokus. Diese in der Peripherie vorgelagerte Bildschale (Abbildungsschärfe vor der Netzhaut – siehe rechte Abbildung unten), zeigt in der fortschreitenden Kurzsichtigkeit Wirkung, und kann dadurch das Wachstum der Augenlänge bremsen bzw. stoppen (rechtes Bild – Defokus).

Die Unterkorrigierte Myopiekorrektion und die Korrektion mit Brille oder normalen Kontaktlinsen (die ersten beiden Abbildungen) bremsen die Kurzsichtigkeit „NICHT“ ein – im Gegenteil – diese fördern das Längenwachstum des Auges.

Daher werden Linsen mit DEFOKUS für die Myopiekontrolle empfohlen.

 

 

 

Film Myopie Management

Quelle: „bilosa“ die ganze Welt des Sehens